Pickel bekämpfen durch Vorbeugung und Behandlung
Die Bekämpfung von Pickeln kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Ist die Haut nur unregelmäßig betroffen, genügt eine regelmäßige Reinigung, bei chronischer Akne sollte jedoch ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Unreine Haut ist längst nicht nur ein Problem Jugendlicher in der Pubertät. Auch im fortgeschrittenen Alter kommt es immer wieder zu Pickeln und Mitessern. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlich. Ernährung, Hormone oder auch äußere Einflüsse können Auslöser unreiner Haut sein. Pickel entstehen aus verstopften Poren. Um diesen entgegenzuwirken, ist eine tägliche Reinigung mit sanften Mitteln ratsam. Um die Pickel zu bekämpfen, ist vor allem Geduld wichtig. Ausdrücken kann zu Narben führen, die dann dauerhaft im Gesicht zu sehen sind. Besser ist es, die Pickel mit Mitteln aus der Drogerie zu behandeln. Dadurch werden sie ausgetrocknet und heilen in wenigen Tagen von selbst ab.
Treten Pickel häufiger oder dauerhaft auf, ist eine Behandlung durch einen Dermatologen oder ausgebildete Kosmetiker unumgänglich. Diese stimmen die Bekämpfung auf den Patienten ab. Dabei wird auf das Alter und den Hauttyp Rücksicht genommen. Durch eine rein äußerliche Therapie lassen sich Pickel bekämpfen, wenn die Akne noch nicht so weit fortgeschritten ist. Mit Kompressen und speziellen Geräten werden die Mitesser ausgedrückt und die Haut wird oberflächlich geschält. Anschließend gibt es eine Maske mit seifenfreien Lotionen.
Eine Behandlung mit Antibiotika wird in besonders schweren Fällen angewandt. Diese kann sowohl von innen als auch von außen erfolgen. Eingenommene Antibiotika bekämpfen die bakterielle Entzündung und vermindern die Talgproduktion. Antibiotika, die direkt auf die Pickel aufgetragen werden, wirken auf die äußere Entzündung ein. Beide Verfahren werden aber nur bei schwierigen Fällen angewandt.
10.02.2011